Hypermenorrhoe oder wenn die Blutung zu stark ist

Es gibt keine Regel respektive kein Mass von „zu starke Blutung“. Es reicht, wenn eine Frau beschreibt, dass es sich verstärkt hat respektive, ihre Lebensqualität einschränkt. Zuerst ist wichtig, dass ein Myom oder ein anderes Körpergebilde, über dem sich die Gebärmutter nicht richtig zusammenziehen kann, ausgeschlossen wird. Überlegen sie sich immer auch eine Entlastung im Alltag, manchmal ist eine starke Überlastung der Hintergrund, weshalb die Gebärmutter buchstäblich keine Kraft mehr hat, sich zusammenzuziehen – sie bluten aus, haben noch weniger Kraft – ein Teufelskreis.

 

Sehr starke Blutungen können mit der Hirtentäschel- oder Blutwurztinktur sehr schnell und wirkungsvoll gestoppt werden. Akut dosiere ich diese sehr hoch: bis halbstündlich 10-40 Tropfen, auch von Ceres 5-20 Tropfen). Möglich ist auch, die Tinktur oder das Kraut in eine Mischung zu geben, die schon einige Tage vor der Mens eingenommen wird.

 

Wala Tormentilla comp. Globuli oder Weleda Capsella/Majorana comp. (in Deutschland Menodoron) Tropfen sind Fertigpräparate bei verstärkter und zu häufiger Regelblutung. Sie werden schon während dem Zyklus eingenommen, damit sich das Endometrium nicht so stark aufbaut.

 

Wala Levico comp. Bei latentem Eisenmangel, hypotonen Kreislaufstörungen und Erschöpfungszuständen. Verbessert die Eisenresorption ist stärkend und kräftigend und unterstützt die aufbauenden Kräfte.

 

Daneben muss unbedingt der Hormonspiegel mit Progesteronpflanzen wie Mönchspfeffer oder Yams ausgeglichen werden (auch wenn eine Abschabung der Schleimhaut gemacht wird wichtig.) Zusammen mit einem blutbildenden, stärkenden Saft oder Tee und stärkender Ernährung kommen auch erschöpfte Frauen wieder auf die Beine.